Kühe am Meer
AG Land & Regionalentwicklung
  Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften
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Rezensionen zum Buch Schmidt/Jasper: Agrarwende

Ein Buch, das nicht nur Tier-, Natur-, und Verbraucherschützern, sondern gleichermaßen auch Landwirten, die sich traditionell der Zukunft verpflichtet fühlen, außerordentlich nützliche Anregungen gibt

(du und das tier, 3/2002)

 

Die Autoren beleuchten in ihrem gelungenen, auch für interessierte Laien verständlich verfassten, immer wieder spannenden und provozierenden Buch nicht allein eine nun angekündigte, eine jetzt denkbare Entwicklung hin zu einer umweltverträglichen Landwirtschaft; sondern sie greifen erstmal hinter sich und versuchen eine Bestandsaufnahme von Ernährung, Landwirtschaft, Tierhaltung, Nahrungsmittelindustrie und vor allem der EU?Agrarpolitik.

(Frankfurter Rundschau, 28.1.2002)

 

Das Buch ist dann am stärksten, wenn es die soziale Lage der Bauern beschreibt, die Suche nach Auswegen, die in viele experimentelle Hofmodelle mündete.

Schmidt und Jasper sezieren endlich auch einmal das wolkige Gebilde names Agrarlobby - also Genossenschaften, Zuchtverbände, Landwirtschaftskammern. Sie legen die Interessenlagen offen und zeigen den Bauern als sprachlose Randfigur. Das Buch ist dennoch nicht düster-pessimistisch. Keines der bisher erschienen Bücher zur "Agrarwende" erreicht diese Tiefe und Authentizität bei der Beschreibung der Krise. Keines ist so "dicht dran" an den Bauern und dem Produktionsalltag auf den Höfen.

(taz 15.1.2002)

 

In der Breite des Spektrums liegt die Stärke des Buches: Es stellt die Lage realitätsnäher dar. Das größte Verdienst der Autoren aber liegt darin, dass sie die Krise auf ihre geistig-intellektuellen Wurzeln zurückführen. Nichts wird sich ändern, solange nicht anders gedacht wird: "Die Sackgasse der Landwirtschaft ist auch eine der Theorie."

Wichtigstes Stichwort der Agrarwende ist für Schmidt und Jasper die Demokratisierung - von der EU bis zu den Verbänden, in denen bisher großindustrielle Interessen dominierten. Auch die Erfahrungen jener Bauern, die wider alle Wirtschaftlichkeit alte Rinderarten und Pflanzensorten weitergezüchtet und ökologischen Landbau auf eigenes Risiko betrieben haben, müssten politisch vertreten und wirksam werden.

(ZEIT, Dezember.2001)

 

Ein Buch das weit über den Titel 'Agrarwende' hinausgeht. Die Autoren Schmidt und Jasper belassen es nicht bei einer Momentanalyse und -kritik.

Lobenswert: Die Autoren beschreiben den Primärsektor, seine Geschichte und Struktur sowie die Bemühungen um dessen Modernisierung in einer auch für fach-fremde Leser leicht verständlichen Sprache. Eine informative und gleichzeitig unterhaltsame Darstellung des 'grünen Bereichs'...

Dem Leser wird klar, dass die Landwirtschaft und ihr Weg 'zurück in die Gesellschaft' nicht mit einfachen Politikvorgaben zu erreichen sind: Gesunde Lebensmittel, Natur- und Tierschutz lassen sich nicht durch Ökolandbau-Quoten verordnen, die 'Agrarwende' ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Unser Urteil: Sehr empfehlenswert

(agrar.de, Buchtipp)

 

Das Buch ist eine intensive Studie über den aktuellen Zustand der Landwirtschaft und liefert daraus die Begründung für eine neue Agrarpolitik und eine andere Ernährungswirtschaft. Kritisch, genau, faktenreich wird die verfahrene Lage der Landwirtschaft, wie sie heute organisiert ist, aufgezeigt. Hier gibt es echtes Hintergrundwissen und eine Diskussion aktueller Konzepte für eine Erneuerung der Landwirtschaft.

(Lebendige Erde, Zeitschrift für biologisch-dynamische Landwirtschaft. 1/2002)

 

"Agrarwende" ist auf jeder Seite spannend und gut verständlich auch für Nicht -AgrarierInnen. Eine Pflichtlektüre für alle, die wissen wollen, wie es zu den heutigen Strukturen kommen konnte; für alle, die eine wirkliche Neuausrichtung der Nahrungsmittelproduktion wollen, die über 20 Prozent Öko hinausgeht.

(Politische Ökologie. Nr. 73-74/2001)

 

Bücher über die Agrarwende schießen nur so aus dem von Frau Künast gut gedüngten Boden. Das bisher beste Buch: Die "Agrarwende " von Götz Schmidt und Ulrich Jasper. Glänzend!

(slow food 4/2001)

 

"Ein längst überfälliges Buch" Mit dem Titel "Agrarwende oder die Zukunft unserer Ernährung" ist ein Buch erschienen, das hochaktuell in die agrarpolitische Diskussion passt, aber ohnehin längst überfällig war. Denn nirgends sonst ist so kompakt das breite Feld der Landwirtschaft und ihrer Rolle in der Gesellschaft zusammengefasst. Der Interessenfilz der Agrarpolitik und des Bauernverbandes, Tierhaltungsformen und die Lebenssituation bäuerlicher Familien, fehlende demokratische Kontrolle und die hoffnungsvollen Ansätze außerhalb des nur ökonomisch dominierten Entwicklungsmodells sind nur wenige von vielen Bereichen, die von den Verfassern geschildert und beurteilt werden.

Eine besondere Freude wird das Lesen, wenn mit wenigen Sätzen komplizierte Bereiche einleuchtend beschrieben und plötzlich zu klaren Bildern werden.

(Unabhängige Bauernstimme. 11/2001)

  DFG-Projekt: „Großbetrieb und Landschaft im Wandel der Wirtschaftweisen.“ Die hessische Domäne Frankenhausen und ihr Umland (18.-20. Jahrhundert)
  Landschaftswandel und landwirtschaftlicher Großbetrieb.Landschaftshistorische Analyse am Beispiel der hessischen Staatsdomäne Frankenhausen 1770-1998
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