Kühe am Meer
AG Land & Regionalentwicklung
  Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften
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Lehrveranstaltung 2008

Politikfeld Ökolandbau in der Europäischen Union

 

Das Modul findet in der zweiten Semesterhälfte statt. Wichtiger Bestandteil ist die Exkursion nach Brüssel vom 22.06.08-25.06.08

 

Interessenten werden gebeten, sich bis zum 30.04.2008 verbindlich anzumelden!

 

Der Unkostenbeitrag beläuft sich auf 60 Euro Eigenbeteiligung (ohne Mittag- und Abendessen).

 

Form: Wahlpflichtmodul

Bezeichnung: L 68

Umfang: 60 Kontaktstunden (6 credits)

Koordination: Christian Henschke

Durchführung: Christian Henschke

Zeit: SS 2008

 

Modulbeschreibung:

 

Das Modul verfolgt das Ziel, den Studierenden ein breites Verständnis von der Bedeutung der EU für regionale Wirtschaftsbedingungen zu vermitteln. Zudem sollen sie in die Lage versetzt werden, Entstehungsprozesse europäischer Politik zu verstehen und die Vor- und Nachteile von Interessenvermittlung im politischen Entscheidungsprozess kritisch abwägen zu können.

 

In dem Modul befassen sich die Studierenden zunächst mit den Phasen der Integration des ökologischen Landbaus in die europäische Agrarpolitik während der vergangenen 20 Jahre. Den politischen Maßnahmen wird die Entwicklung der ökologischen Landwirtschaft und des Marktes für ökologisch erzeugte Lebensmittel ebenso gegenüber gestellt, wie interessenpolitische Institutionalisierungsprozesse in Deutschland und der EU. Anhand dieser Bestandsaufnahme soll es den Studierenden ermöglicht werden, Wirkungen der Politik zu erkennen und kritisch einzuschätzen.

 

Neben dieser policyorientierten Grundlagenarbeit steht die Frage nach der Politikentstehung im Vordergrund. Am Beispiel des Revisionsprozesses der EU-Ökoverordnung werden die Gremien der EU vorgestellt, die im Bereich Agrarpolitik relevanten Entscheidungsverfahren, Zugangs- und Partizipationsmöglichkeiten von Interessensvertretern werden theoretisch erörtert und soweit möglich mit empirischen Beispielen zu den Lobbyingbemühungen der verschiedenen Stakeholder illustriert.

 

Im Rahmen der Exkursion nach Brüssel (vom 22.06.08-25.06.08) wird den Studierenden der Austausch mit Vertretern der EU sowie europäisch organisierten Verbänden ermöglicht. Exkursionsziele sind die Institutionen der EU (Parlament, Kommission, Ministerrat/Ständige Vertretung), sowie Interessengruppen aus Landwirtschaft, Verbraucherschutz, Umwelt, Industrie und Handel. Die Studierenden erhalten Einblicke in die Arbeit der dort beschäftigten Lobbyisten, deren politische Ziele und Möglichkeiten der Einflussnahme auf die europäische Agrarpolitik. Daneben dient die Exkursion dem Gewinnen spezifischer Informationen, die für die Prüfungsleistung von Belang sind (s.u.).

 

Ablauf des Moduls

 

Das Modul besteht aus drei Phasen.

 

1. Im Vorfeld der Exkursion werden die relevanten Themenblöcke theoretisch aufgearbeitet. Die Wissensvermittlung geschieht in Seminarform. Um rege Beteiligung bei den Diskussionen zu ermöglichen, werden Literaturvorschläge ausgehändigt. Schon jetzt wählen die Studenten/innen ein Thema, auf das sie sich im Verlauf der Veranstaltung schwerpunktmäßig konzentrieren und dessen Aufbereitung eine der Prüfungsleistungen ausmachen wird (Fachgespräch/Studienarbeit, s.u.).

 

2. Die Exkursion wird von Arbeitsgruppen inhaltlich vorbereitet. Dazu gehört die Recherche von Hintergrundinformationen zu den einzelnen Exkursionszielen und die Vorbereitung von Fragekatalogen. Während der Exkursion ist die Möglichkeit gegeben, die bislang erarbeiteten Kenntnisse zu vertiefen und neue Themenfelder zu erschließen. Die Studierenden haben die Möglichkeit, in Absprache mit den Lehrenden und unter Berücksichtigung von bestimmten Kernveranstaltungen, während der Exkursion eigene Kontakte zu erschließen, um Informationen zu ihren spezifischen Fragestellungen zu sammeln.

 

3. Nach der Exkursion bereiten die Studierenden in Absprache mit dem Lehrenden ihr Schwerpunkthema für die Prüfungsleistung auf (Prüfungstermin wird noch bekannt gegeben).

 

Prüfungsformen

 

Für das Modul müssen zwei Leistungsnachweise erbracht werden. Der erste Leistungsnachweis setzt sich aus verschiedenen Teilleistungen zusammen. Dazu gehören Referate im Vorfeld der Exkursion, die inhaltliche Vorbereitung der Exkursionsziele (Kurzreferat zur Einstimmung aller Teilnehmer, Erstellen von Fragekatalogen) und generell Beiträge zum Gelingen des Moduls.

 

Der zweite Teilleistungsnachweis besteht aus einem Fachgespräch bzw. optional aus einer Studienarbeit. Beides befasst sich mit dem von den Studenten/innen im Modulverlauf gewählten Schwerpunktthema. Gruppenarbeit ist bei beiden Prüfungsformen nach Absprache möglich. Das Fachgespräch besteht aus einem Vortrag von 10 Minuten Dauer, eine grobe Gliederung dieses Vortrags ist spätestens am Tag vor dem Prüfungstermin abzugeben. Dem Vortrag folgt das eigentliche Fachgespräch über das Vortragsthema und über andere im Modul behandelte Inhalte (Dauer 15 Minuten).

Die formellen Anforderungen an die Studienarbeit richten sich maßgeblich nach dem Leitfaden für wissenschaftliches Arbeiten vom Fachbereich 11 (http://www.uni-kassel.de/fb11/dek/dokumente/lehre/anleitung-wiss-arb.pdf) sowie nach den Prüfungsanforderungen zu Studienarbeiten (http://www.uni-kassel.de/fb11/dek/dokumente/lehre/anleitung-pruefung-BM.pdf). Abgabe der Studienarbeit am Semesterende; dieser Termin ist bindend.

 

 

 

Lehrveranstaltung 2007

Politikfeld Ökolandbau in der Europäischen Union

 

Das Modul findet durchgängig statt. Wichtiger Bestandteil ist die Exkursion noch Brüssel vom 03.06.07 bis 06.06.07

(Unkostenbeitrag ca. 80 €)

 

Form: Wahlpflichtmodul

Bezeichnung: L 68

Umfang: 60 Kontaktstunden (6 credits)

Koordination: Christian Henschke

Durchführung: Christian Henschke

Zeit: SS 2007

 

Modulbeschreibung:

 

In dem Modul befassen sich die Studierenden zunächst mit Maßnahmen, die von der Europäischen Union zum ökologischen Landbau verabschiedet wurden bzw. die Gegenstand aktueller Debatten sind. Berücksichtigt werden hier die EU-Ökoverordnung Nr. 2092/91, der Aktionsplan Ökolandbau der EU, vor allem aber die Novelle der EU-Ökoverordnung. Hinzu kommt die Erläuterung der finanziellen Förderung des Ökolandbaus im Rahmen der flankierenden Maßnahmen bzw. der ländlichen Entwicklung. Den politischen Maßnahmen wird die Entwicklung der ökologischen Landwirtschaft und des Marktes für ökologisch erzeugte Produkte gegenüber gestellt. Anhand dieser Bestandsaufnahme soll es den Studierenden ermöglicht werden, Wirkungen der Politik zu erkennen und kritisch einzuschätzen.

 

Neben der politikfeldbezogenen Grundlagenarbeit steht die Frage nach der Politikentstehung im Vordergrund. Die Formulierungsprozesse der europäischen Politik werden vorgestellt ebenso wie die Gremien der EU und die verschiedenen Entscheidungsverfahren, Zugangs- und Partizipationsmöglichkeiten von Interessensvertretern werden theoretisch erörtert. Die Bestandsaufnahme der Lobbyingbemühungen der Vertreter des Ökolandbaus in Bezug auf die Revision der Ökoverordnung schließt die Debatte ab.

 

Im Rahmen der Exkursion nach Brüssel (vom 03.06.07 bis 06.06.07) soll den Studierenden der Austausch mit Vertretern der EU sowie europäisch organisierten Verbänden ermöglicht werden. Exkursionsziele sind die Institutionen der EU (Parlament, Kommission, Ministerrat/Ständige Vertretung), sowie Interessengruppen aus Landwirtschaft, Verbraucherschutz, Umwelt, Industrie und Handel. Die Studierenden erhalten Einblicke in die Arbeit der dort beschäftigten Menschen, die politischen Ziele und Möglichkeiten der Einflussnahme auf die europäische Agrarpolitik. Daneben dient die Exkursion dem Gewinnen spezifischer Informationen, die für die Studienarbeit (s.u.) von Interesse sind.

 

Ziele

Das Modul verfolgt das Ziel, den Studierenden ein breites Verständnis von der Bedeutung der EU für regionale Wirtschaftsbedingungen zu vermitteln. Zudem sollen sie in die Lage versetzt werden, Entstehungsprozesse europäischer Politik zu verstehen und die Vor- und Nachteile von Interessenvermittlungsaktivitäten verschiedener Gruppen kritisch abwägen zu können.

 

Ablauf des Moduls

Das Modul besteht aus drei Teilen.

1. Im Vorfeld der Exkursion werden die relevanten Themenblöcke theoretisch aufgearbeitet. Die Wissensvermittlung geschieht in Seminarform. Um rege Beteiligung bei den Diskussionen zu ermöglichen, sollten sich die Studierenden auf die jeweiligen Sitzungsthemen vorbereiten; Literaturvorschläge werden ausgehändigt. Schon jetzt wird ein Thema gewählt, auf das sie sich im Verlauf der Veranstaltung schwerpunktmäßig konzentrieren und dessen schriftliche Bearbeitung (Gruppenarbeit ist angestrebt) einen Teil der Prüfungsleistung ausmachen wird.

2. Die Exkursion wird von den Arbeitsgruppen inhaltlich vorbereitet. Dazu gehört die Recherche von Hintergrundinformationen und die Vorbereitung von Fragekatalogen. Während der Exkursion ist die Möglichkeit gegeben, bislang erarbeitete Kenntnisse zu vertiefen und weitere themenspezifische Kenntnisse zu erlangen. Die Studierenden haben die Möglichkeit, in Absprache mit den Lehrenden und unter Berücksichtigung von bestimmten Kernveranstaltungen, während der Exkursion eigene Kontakte zu erschließen, um Informationen zu spezifischen Fragestellungen zu ermitteln.

3. Nach der Exkursion haben die Studierenden drei Wochen Zeit, um an ihrer schriftlichen Ausarbeitung sowie deren Präsentation zu arbeiten. Während der letzten beiden Sitzungstermine werden die Arbeiten präsentiert und im Plenum diskutiert. Die Ergebnisse dieser Diskussion werden von den Arbeitsgruppen in die Abgabeversion eingearbeitet.

 

Prüfungsformen

Für das Modul müssen zwei Leistungsnachweise erbracht werden. Zum einen erarbeiten alle Teilnehmer des Moduls - möglichst in Gruppenarbeit - eine schriftliche Studienarbeit. Diese befasst sich mit der kontrovers diskutierten Revision der Ökoverordnung. Der Schwerpunkt der Arbeit dabei wird von den Studierenden festgelegt.

Die formellen Anforderungen an die Arbeit richten sich maßgeblich nach dem Leitfaden für wissenschaftliches Arbeiten vom Fachbereich (http://www.uni-kassel.de/fb11/dek/dokumente/lehre/anleitung-wiss-arb.pdf )

sowie nach den Prüfungsanforderungen zu Studienarbeiten

(http://www.uni-kassel.de/fb11/dek/dokumente/lehre/anleitung-pruefung-BM.pdf ).

Abgabe der Studienarbeit ist vier Wochen nach Modul-Ende, ein genauer Termin wird festgelegt

Der zweite Leistungsnachweis setzt sich aus verschiedenen Teilleistungen zusammen. Dazu gehören voraussichtlich Referate im Vorfeld der Exkursion, die inhaltliche Vorbereitung der Exkursionsziele (Kurzreferat zur Einstimmung aller Teilnehmer, Frageliste) und die Abschlusspräsentation zum Thema der Studienarbeit.

 

Lehrveranstaltung 2006

Politik und Ökonomie der ländlichen Entwicklung

Seminar SS 2006

An der Universität Kassel wurde im Sommersemester 2006 unter der Leitung von Christian Henschke und Martin Hofstetter, Fachgebiet Landnutzung und Regionale Agrarpolitik, ein Modul zur europäischen Politik für den Ökologischen Landbau durchgeführt. Eine Studienfahrt nach Brüssel vom 06. bis 09. Juni 2006 war Bestandteil des Moduls.

 

Lehrveranstaltungen 2005

Zukunft und Perspektiven der Landwirtschaft in Polen

Projektseminar WS 04/05

im Modul: Regionalentwicklung II im Diplomstudiengang II.

 

Politikfeld ökologischer Landbau in der EU

Im Rahmen des Seminars fand vom 22. bis 25. Mai 2005 eine Studienfahrt statt

 

 

  Prof. Onno Poppinga
  Anne Brouwer
  Christian Henschke
  Dr. Katrin Hirte
  Dr. Karin Jürgens
  Jürgen Schrage




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