Kühe am Meer
AG Land & Regionalentwicklung
  Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften
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SS 2007

 

Wirtschaftsstile

Landwirtschaftliche Wirtschaftsweisen und Soziale Verhältnisse

 

Form: Wahlpflichtfach

Umfang: 60 Kontaktstunden

Koordination: Karin Jürgens

Durchführung: Karin Jürgens, Onno Poppinga

Zeit: Sommersemester 2007, Dienstag 14.15 Uhr - 18.00 Uhr

Ort: H 13

 

Politikfeld Ökolandbau in der Europäischen Union

 

Das Modul findet durchgängig statt. Wichtiger Bestandteil ist die Exkursion noch Brüssel vom 03.06.07 bis 06.06.07

(Unkostenbeitrag ca. 80 €)

 

Form: Wahlpflichtmodul

Bezeichnung: L 68

Umfang: 60 Kontaktstunden (6 credits)

Koordination: Christian Henschke

Durchführung: Christian Henschke

Zeit: SS 2007

 

Modulbeschreibung:

 

In dem Modul befassen sich die Studierenden zunächst mit Maßnahmen, die von der Europäischen Union zum ökologischen Landbau verabschiedet wurden bzw. die Gegenstand aktueller Debatten sind. Berücksichtigt werden hier die EU-Ökoverordnung Nr. 2092/91, der Aktionsplan Ökolandbau der EU, vor allem aber die Novelle der EU-Ökoverordnung. Hinzu kommt die Erläuterung der finanziellen Förderung des Ökolandbaus im Rahmen der flankierenden Maßnahmen bzw. der ländlichen Entwicklung. Den politischen Maßnahmen wird die Entwicklung der ökologischen Landwirtschaft und des Marktes für ökologisch erzeugte Produkte gegenüber gestellt. Anhand dieser Bestandsaufnahme soll es den Studierenden ermöglicht werden, Wirkungen der Politik zu erkennen und kritisch einzuschätzen.

 

Neben der politikfeldbezogenen Grundlagenarbeit steht die Frage nach der Politikentstehung im Vordergrund. Die Formulierungsprozesse der europäischen Politik werden vorgestellt ebenso wie die Gremien der EU und die verschiedenen Entscheidungsverfahren, Zugangs- und Partizipationsmöglichkeiten von Interessensvertretern werden theoretisch erörtert. Die Bestandsaufnahme der Lobbyingbemühungen der Vertreter des Ökolandbaus in Bezug auf die Revision der Ökoverordnung schließt die Debatte ab.

 

Im Rahmen der Exkursion nach Brüssel (vom 03.06.07 bis 06.06.07) soll den Studierenden der Austausch mit Vertretern der EU sowie europäisch organisierten Verbänden ermöglicht werden. Exkursionsziele sind die Institutionen der EU (Parlament, Kommission, Ministerrat/Ständige Vertretung), sowie Interessengruppen aus Landwirtschaft, Verbraucherschutz, Umwelt, Industrie und Handel. Die Studierenden erhalten Einblicke in die Arbeit der dort beschäftigten Menschen, die politischen Ziele und Möglichkeiten der Einflussnahme auf die europäische Agrarpolitik. Daneben dient die Exkursion dem Gewinnen spezifischer Informationen, die für die Studienarbeit (s.u.) von Interesse sind.

 

Ziele

Das Modul verfolgt das Ziel, den Studierenden ein breites Verständnis von der Bedeutung der EU für regionale Wirtschaftsbedingungen zu vermitteln. Zudem sollen sie in die Lage versetzt werden, Entstehungsprozesse europäischer Politik zu verstehen und die Vor- und Nachteile von Interessenvermittlungsaktivitäten verschiedener Gruppen kritisch abwägen zu können.

 

Ablauf des Moduls

Das Modul besteht aus drei Teilen.

1. Im Vorfeld der Exkursion werden die relevanten Themenblöcke theoretisch aufgearbeitet. Die Wissensvermittlung geschieht in Seminarform. Um rege Beteiligung bei den Diskussionen zu ermöglichen, sollten sich die Studierenden auf die jeweiligen Sitzungsthemen vorbereiten; Literaturvorschläge werden ausgehändigt. Schon jetzt wird ein Thema gewählt, auf das sie sich im Verlauf der Veranstaltung schwerpunktmäßig konzentrieren und dessen schriftliche Bearbeitung (Gruppenarbeit ist angestrebt) einen Teil der Prüfungsleistung ausmachen wird.

2. Die Exkursion wird von den Arbeitsgruppen inhaltlich vorbereitet. Dazu gehört die Recherche von Hintergrundinformationen und die Vorbereitung von Fragekatalogen. Während der Exkursion ist die Möglichkeit gegeben, bislang erarbeitete Kenntnisse zu vertiefen und weitere themenspezifische Kenntnisse zu erlangen. Die Studierenden haben die Möglichkeit, in Absprache mit den Lehrenden und unter Berücksichtigung von bestimmten Kernveranstaltungen, während der Exkursion eigene Kontakte zu erschließen, um Informationen zu spezifischen Fragestellungen zu ermitteln.

3. Nach der Exkursion haben die Studierenden drei Wochen Zeit, um an ihrer schriftlichen Ausarbeitung sowie deren Präsentation zu arbeiten. Während der letzten beiden Sitzungstermine werden die Arbeiten präsentiert und im Plenum diskutiert. Die Ergebnisse dieser Diskussion werden von den Arbeitsgruppen in die Abgabeversion eingearbeitet.

 

Prüfungsformen

Für das Modul müssen zwei Leistungsnachweise erbracht werden. Zum einen erarbeiten alle Teilnehmer des Moduls - möglichst in Gruppenarbeit - eine schriftliche Studienarbeit. Diese befasst sich mit der kontrovers diskutierten Revision der Ökoverordnung. Der Schwerpunkt der Arbeit dabei wird von den Studierenden festgelegt.

Die formellen Anforderungen an die Arbeit richten sich maßgeblich nach dem Leitfaden für wissenschaftliches Arbeiten vom Fachbereich (http://www.uni-kassel.de/fb11/dek/dokumente/lehre/anleitung-wiss-arb.pdf )

sowie nach den Prüfungsanforderungen zu Studienarbeiten

(http://www.uni-kassel.de/fb11/dek/dokumente/lehre/anleitung-pruefung-BM.pdf ).

Abgabe der Studienarbeit ist vier Wochen nach Modul-Ende, ein genauer Termin wird festgelegt

Der zweite Leistungsnachweis setzt sich aus verschiedenen Teilleistungen zusammen. Dazu gehören voraussichtlich Referate im Vorfeld der Exkursion, die inhaltliche Vorbereitung der Exkursionsziele (Kurzreferat zur Einstimmung aller Teilnehmer, Frageliste) und die Abschlusspräsentation zum Thema der Studienarbeit.

 

Pferdehaltung in der LW

Pferdehaltung in der LW, Pensionspferdehaltung

 

Form: Wahlpflichtfach

Umfang: 60 Kontaktstunden

verantwortlich: Anne Brouwer

Durchführung: Anne Brouwer, Günter Biedermann, Michael Kuhn

Zeit: Sommersemester 2007

 

Landwirtschaft und ökologischer Landbau in den Neuen Bundesländern

 

einschließlich Exkursion am 13.07.2007

 

Die ostdeutschen Agrarstrukturen in ihrer jetzigen Form sind immer wieder Debattierstoff, vor allem im Zusammenhang mit Fragen zur Gerechtigkeit (Prämiensystem), zu ökologischen Fragen (Großflächenbewirtschaftung, Massentierhaltung) und zu sozialen Auswirkungen (Beschäftigungsverhältnisse). Doch dazu sind detaillierte Kenntnisse Voraussetzung (zur Geschichte, zur Transformation, zur aktuellen Lage).

In der geplanten Lehrveranstaltung sollen diese vermittelt werden, konträre Auseinandersetzungen (privatbetriebliche Bewirtschaftung kontra Kollektivierung, Wiedereinrichter kontra Rechtsnachfolger) nachvollzogen sowie aktuelle Entwicklungen diskutiert werden.

 

Literaturempfehlungen

 

kürzere Beiträge zur DDR-Geschichte:

- Henning, F.-W. (1988): Landwirtschaft und ländliche Gesellschaft in Deutschland, Band 2, Verlag Schöningh Paderborn. - eigener Abschnitt zu DDR- Landwirtschaft, aber schon älter.

- Bauerkämper, A. (2005): Bodenreform und Kollektivierung. In: Beetz/ Brauer/ Neu: Handwörterbuch zur ländlichen Gesellschaft in Deutschland. Verlag für Sozialwissenschaften Wiesbaden.

- Kuntsche, S. (1994): Die Umgestaltung der Eigentumsverhältnisse und der Produktionsstruktur in der Landwirtschaft, in: Weißbuch, Band 4, Hrsg.: Gesellschaft für Menschenrechte, GNN- Verlag Leipzig. - Abriss zur DDR-Geschichte.

 

zur Transformation:

- Isermeyer, F. (1995): Lehren aus der Umstrukturierung der ostdeutschen Landwirtschaft für die Weiterentwicklung in den westdeutschen Ländern. Schriftenreihe des Hauptverbandes der landwirtschaftlichen Buchstellen und Sachverständigen (146), S. 27-54. HLBS Verlag Sankt Augustin. - auch als Redemanuskript im Seminar oder auf Anfrage erhältlich.

- Küster, K.(2001): Die ostdeutschen Landwirte und die Wende. uni press kassel. ausführliche Abhandlung der Transformationsgeschichte am Beispiel Thüringen.

- Laschewski, L. (1998) : Von der LPG zur Agrargenossenschaft - Untersuchungen zur Transformation genossenschaftlich organisierter Agrarunternehmen in Ostdeutschland. edition sigma rainer bohn Verlag Berlin.

- Thomas, M. (1998): Transformation in Ostdeutschland - aufschlußreiche Paradoxien eines Idealfalles. Initial 2/3 1998 Berlin. – zu finden unter: www.biss-online.de/htm_beitraege/Transformation%20in%20Ostdeuschland.htm - kritische und theoretisch fundierte Thematisierung der DDR-Transformation

- Thomas, M. (2001): Neue Selbständige in Ostdeutschland – ein soziales Phänomen quer zur Transformationslogik? . – zu finden unter: www.biss-online.de/htm_beitraege/Neue%20Selbstaendie%20in%20Ostdeutschland.htm

 

ausführlicher zur DDR-Geschichte:

- Schier, Barbara (2001): Alltagsleben im "sozialistischen Dorf" Merxleben und seine LPG im Spannungsfeld der SED-Agrarpolitik (1945-1990). Waxmann Verlag München/ Münster/ New York/ Berlin. - agrarsoziologischer Beitrag zum Verständnis der DDR-Geschichte.

- Bauerkämper, A. (2002): Ländliche Gesellschaft in der kommunistischen Diktatur. Zwangsmodernisierung und Tradition in Brandenburg 1945-1963. Zeithistorische Studien Bd. 21 Böhlau Verlag Köln/ Weimar/ Wien. – sehr ausführlich, eine Rezension dazu unter: www.sehepunkte.historicum.net/2004/05/pdf/3733.pdf

- Kluge, Ulrich (2001): Zwischen Bodenreform und Kollektivierung

Vor- und Frühgeschichte der "sozialistischen Landwirtschaft" in der SBZ/DDR vom Kriegsende bis in die fünfziger Jahre. Steiner Verlag Stuttgart.

- Gabler, Diethelm (1995): Entwicklungsabschnitte der Landwirtschaft in der ehemaligen DDR. Dunckler&Humblot Berlin. - sehr detaillierte Beschreibung der DDR-Landwirtschaftsentwicklung am Beispiel des Bezirkes Erfurt.

 

zur DDR-Geschichte vor 1989 und nicht in der DDR verfasst:

- Immler, Hans (1971) Agrarpolitik in der DDR. Verlag Wissenschaft und Politik Köln. - Beschreibung der Landwirtschaft der DDR als Produkt einer geschlossenen geplanten Konzeption.

- Merkel, Konrad; Immler, Hans (1972): DDR-Landwirtschaft in der Diskussion. Verlag Wissenschaft und Politik Köln. - Diskussionsbeiträge (Ulrich Koester, Adolf Weber, Hans Immler, Günther Schmitt u.a.) zur DDR-Landwirtschaft, insbesondere zu Fragen der ökonomischen Gesamteinschätzung und politischen Beurteilung.

- Thieme, Jörg (1969): Die sozialistische Agrarverfassung. Ein Ausnahmebereich im Wirtschaftssystem der DDR. Schriften zum Vergleich von Wirtschaftsordnungen Heft 13. Gustav Fischer Verlag Stuttgart - detaillierte Beschreibung der LPG-Entstehung + Schwerpunkt Problem der zentralen Lenkung der Landwirtschaft.

- Krebs, Christian (1989): Der Weg zur industriemäßigen Organisation der Agrarproduktion in der DDR. Die Agrarpolitik der SED 1945-1960. Band 284 der Schriftenreihe der Forschungsgesellschaft für Agrarpolitik und Agrarsoziologie Bonn. - Inhalt und Anwendung der marxistischen und leninistischen Agrartheorien und ihre praktische Umsetzung in der DDR einschließlich Widersprüche, Mißerfolge und Konsequenzen.

- Bichler, Hans (1981): Landwirtschaft in der DDR. Verlag Holzapfel Berlin. - Beschreibende kürzere Abhandlung zur Landwirtschaft der DDR, Kapitel: "Arbeitsweise", "Produktionsbedingungen", "Leistungen" und "Leben auf dem Lande" u. a.

 

zum ökologischen Landbau:

- Vogt, Gunther (2000): Entstehung und Entwicklung des ökologischen Landbaus. SÖL Bad Dürkheim.

- Schaumann, Wolfgang/ Siebeneicher, Georg E./ Lünzer, Immo (2002): Geschichte des ökologischen Landbaus. SÖL Sonderausgabe Nr. 65 Bad Dürkheim.

- Oppermann, Rainer (2001): Ökologischer Landbau am Scheideweg. ASG- Kleine Reihe Nr. 62 Göttingen.

- Yussefi, M., Lünzer, I., Willer, H. (2005): Öko-Landbau in Deutschland 2005. Internetpräsentation auf den Seiten der SÖL: www.soel.de/inhalte/oekolandbau/deutschland_ueber.pdf.

- Steller, O., Laschewski, L. (2003): Institutionelle Erfolgsfaktoren einer Ausdehnung des ökologischen Landbaues – Analyse anhand von Regionen mit einem besonders hohen Anteil an ökologisch bewirtschafteter Fläche. Forschungsprojekt 03OE383. Institut für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaues an der Humboldt Universität Berlin.

- Stolze, M. (1998): Organisationsformen ostdeutscher landwirtschaftlicher Großbetriebe nach der Umstellung auf ökologischen Landbau. Agribusiness &

- Henschke, C. (2004): Politik für den Ökolandbau – Wie der Ökolandbau zu seiner EU- Verordnung kam. In: Arbeitsergebnisse, Zeitschrift der AG Land- und Regionalentwicklung S. 40-44. FB Stadtplanung/ Landschaftsplanung der Universität Gesamthochschule Kassel.

- Drangemeister, H. (2003): Der ökologische Landbau in Deutschland. Entwicklungen, Richtungen des ökologischen Landbaus. Informationsmaterial Fachschule Landwirtschaft. Aid- Reihe vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft Bonn.

- Bichler, B., Häring, A. M. (2003): Die räumliche Verteilung des ökologischen Landbaus in Deutschland und ihre Bestimmungsgründe. Projektbericht Universität Hohenheim.

 

Neuere Debatten um den ökologischen Landbau:

- Engel, A., Ulmer, H. (2006): Zwischen Massenmarkt und Marktnische. Zur Typologie von Ökobauern – Ein Regionenvergleich zwischen Mecklenburg- Vorpommern und Bayern. In: Der kritische Agrarbericht 2006: 107-112. Hg.: Agrarbündnis. Bauernblatt Verlag Rheda Wiedenbrück.

- Bartel- Kratochvil, R. (2005): Die „Konventionalisierungsfalle“. Ökologischer Landbau zwischen Vision und Realität. In: Ökologie & Landbau Heft 136: 48-50. Bad Dürkheim.

- Guthmann, Julie (2004): Agrarian Dreams. The Paradox of Organic Farming in California.University of California Press.

- Lockie, Stewart, Halpin, Darren (2006): The "Conventionalisation thesis" Reconsidered: Structural and Ideological Transformation of Australian organic Agriculture. In: Sociologia Ruralis Vol. 45, Number 4: 284-307.

- Hirte, Katrin; Walter, Jürgen (2006): Handlungsstrategien und Werte - zwischen Leitbildern und Leistungsvorstellungen im ökologischen Landbau in Ostdeutschland. Band 25 der Schriftenreihe der Hochschule Neubrandenburg.

- Hirte, Katrin; Felger, Johanna (2007): Konventionalisierung des Ökolandbaus. Eine Reflexion auf die Debatte. In: Hirte, Katrin; David, Katharina; Hesshaus, Carolin; Hohls, Charlotte; Schütte, Janina (Hg.): Ökolandbau – mehr als eine Verfahrenslehre, 59-70. Tagungsband zur gleichnamigen Tagung 2006/2007 Universität Kassel, FB 11. Metropolis Verlag Marburg.

Studienabschnitt

D I (Bachelor), Hauptstudium, Wahlfach

SS 2007

 

Umfang/ Zeit

2 SWS, gesamt 30 h

 

Ziele

Ziel der Veranstaltung ist es, den Studierenden in einem historischen Abriss die wesentlichen Entwicklungsabschnitte der ostdeutschen Agrargeschichte zu vermitteln und darauf aufbauend Kenntnisse zur ostdeutschen Agrarstrukturtransformation ab 1989. Des weiteren werden die aktuellen landwirtschaftlichen Probleme und Verhältnisse in den Neuen Bundesländern behandelt, insbesondere die heutige Situation der Betriebe innerhalb der verschiedenen Betriebstypen, die agrarpolitischen Verhältnisse sowie speziell die Situation der Bio- Betriebe in den Neuen Bundesländern. Insgesamt sollen die Studenten damit Einblicke zu Ursachenbereichen und Faktoren für verschiedene ausgeprägte Agrarstrukturen und aktuelle Probleme in den Neuen Bundesländern erhalten, um derzeitige landwirtschaftliche Entwicklungsprozesse bewusster reflektiert werden können.

 

Inhalte

In der vorgesehenen Veranstaltung werden die ostdeutschen agrarischen Entwicklungsetappen (Bodenreform, Kollektivierung, Rationalisierung, Kooperationalisierung) sowie der Prozess der Transformation der ostdeutschen Agrarstrukturen und hier insbesondere der Faktoren, welche zu den heutigen Strukturen führten, behandelt.

Dabei soll der wesentliche Einfluss bestimmter Rahmenbedingungen (Landwirtschaftsanpassungsgesetz, EU-Agrarpolitik) als auch soziologischer Bedingungsfaktoren (Akteursklientel) herausgearbeitet werden.

Ein weiterer Schwerpunkt sind Auseinandersetzungen mit den aktuellen Verhältnissen in den Neuen Bundesländern, hier insbesondere zur aktuellen Situation der verschiedenen Betriebe und ihrer spezifischen Probleme, zur Arbeit der agrarischen Interessenvertretungen und Agrarverwaltungen, zur Entwicklung des ökologischen Landbaus seit 1989 sowie zur ökonomischen und sozialen Situation der in der Landwirtschaft Tätigen.

 

Methoden

Methodisch wird die Kombination aus Literaturrecherchen, Diskussionen, Gruppenarbeit und Exkursionen angewendet.

 

Prüfungsformen

Referate oder Teilnahmeschein

 

Kulturlandschaft

Bedeutung der Landwirtschaft für Werden und Veränderung der Kulturlandschaft

 

Form: Wahlfach

Umfang: 30 Kontaktstunden

Durchführung: Onno Poppinga u. a.

Zeit: Sommersemester 2007

Achtung!: Studienort: Kassel, FB 6!

 

  Übersicht
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